Grenzgang in Richtung Norden – SPD-Tradition bringt Pfeddersheimer auf die Beine

Der 27. Dezember ist in Pfeddersheim für den Grenzgang reserviert: Um 11 Uhr startete am Jahresende wieder eine bunt gemischte Gruppe am Rathaus, diesmal in Richtung Norden. Geführt von Simone und Thomas Merz, Kultur- und Weinbotschafterin und „Anonymer Giddarischd“, ging es diesmal in nördliche Richtung.

Und nicht nur am Judenfriedhof erfuhr man bei diesem ausgedehnten Spaziergang so allerhand über die Geschichte der ehemals freien Reichsstadt. Entlang des ehemaligen und neuen Wasserhauses gab es zwischendurch Glühwein zur Lockerung der Muskulatur und zum Auffüllen der Energie-Reserven.

So gestärkt konnte beim Rückweg ins Weingut Ließ-Wenzel wenig schief gehen. Dort brutzelte schon die Pfanne für einen zünftigen Abschluss der Genossen und auch die Winzerfamilie hatte sich bestens gerüstet, um die Wanderer zu verköstigen. „Es war unser zehnter Grenzgang und damit ein kleines Jubiläum“, sagt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jens Thill. Die Idee von seinem Amtsvorgänger Uwe Franz bleibe fester Bestandteil des Jahresprogramms.