8. Grenzgang der SPD Pfeddersheim

Der 8. Grenzgang der Pfeddersheimer SPD lockte traditionell am 27. Dezember mit ca. 400 Wanderern so viele Teilnehmer wie noch nie vorher an!

Gerade nach den Weihnachtsfeiertagen ist die Wanderung durch die heimische Gemarkung eine willkommene Abwechslung. Immerhin wird nicht nur den Festtagskalorien der Kampf angesagt, auch gibt’s stets reichlich Wissenswertes rund um Pfeddersheim zu erfahren.

Die ganz dicke Winterjacke war diesmal nicht erforderlich. Zeigte im letzten Jahr das Thermometer ordentliche Minusgrade an und musste man gegen Schneeregen und starken Wind „kämpfen“, genossen die Teilnehmer heuer Temperaturen im Plusbereich um die 12 Grad. Über die Kurt-Schumacher-Str. marschierte der Tross diesmal in den westlichen Teil der Stadtgrenze bis an die Brücke über die Pfrimm in Höhe der Kläranlage.

Die Führung der Gruppe und die Erläuterungen und Geschichten zu markanten Punkten der Gemarkung übernahm wie auch in den vergangenen Jahren Eckhard Wendel. Schon im 15. Jahrhundert gab es Grenzbegehungen in Rheinhessen. Sie waren notwendig, um den Landbesitz der Gemeinden zu sichern, um Grenzstreitigkeiten mit den Nachbarn an Ort und Stelle zu bereinigen und die Grenze durch natürliche Zeichen, zum Beispiel durch Steine, festzulegen.
An der Pfrimmbrücke legten die Wanderer ihre erste Rast ein. Hier hatte die Pfeddersheimer SPD einen kleinen Imbiss mit Schmalzbroten und Glühwein spendiert. So konnte man sich für den zweiten Teil des Marsches stärken.

Der krönende Abschluss fand im Weingut Goldschmidt statt, dort gab es neben Glühwein und dem Angebot an Weinen aus dem Weingut auch anti-alkoholische Getränke sowie Steaks und Würstchen.